Das neue Wahlsystem bringt für Graubünden einiges an Veränderung mit sich. Zum ersten Mal zählt bei den Parlamentswahlen jede abgegebene Stimme für die Zusammensetzung des Parlaments. Wer als Liste erfolgreich sein will, muss in jedem Wahlkreis Kandidaturen aufstellen – und eine Dreiprozenthürde überwinden. Um ihre Kräfte zu bündeln und zu erreichen, dass ökologische Stimmen und Meinungsvielfalt in den Rat getragen werden, planen SP und Grüne deshalb eine gemeinsame Liste für die Grossratswahlen 2022.

Aktiv in den Talschaften

Die Zusammenarbeit haben der Vorstand der Verda und die Geschäftsleitung der SP Graubünden bereits aufgegleist. Bei der SP hat dazunoch der Parteitag vom 4. September einen definitiven Beschluss zu fassen. Für die beiden Parteien ergibt sich die Chance für spannende Kandidaturen in allen Talschaften. Die jeweiligen Parteileitungen übernehmen dabei die Koordination – die Auswahl der Kandidierenden und der eigentliche Wahlkampf werden vor Ort von den lokalen Sektionen der SP Graubünden und der Verda abgesprochen.

Gemeinsame Werte

Die gemeinsame Liste von Grünen und SP ist nicht einfach ein Zweckbündnis. Gemeinsame Werte und eine politische Freundschaft verbinden die beiden Parteien. Für beide ist klar, dass sie sich konsequent für Klimaschutz und einen sorgsamen Umgang mit Graubündens Natur, für Gerechtigkeit, Gleichstellung und gesellschaftlichen Fortschritt einsetzen. Das neue Wahlsystem bringt Graubünden Aufbruchstimmung – die Zeit der politischen Monokulturen in den Talschaften ist zu Ende.

 

Auskunft erteilen:

Kaspar Schuler, Vorstandsmitglied, 079 702 86 52